Sinnstiftung2

Vor kurzem gab es wieder ein agrarpolitisches Wochenende mit vielen spannenden Initiativen und engagierten Menschen. Auch RASENNA war mit von der Partie! Die ÖBV Via Campesina hat dazu in Zusammenarbeit mit FIAN nach Schlierbach eingeladen. Im Mittelpunkt stand das Thema „Zugang zu Land“ – das gleichsam wichtig ist für Bauern und Bäuerinnen sowie für jene, die es werden wollen. Es sind vor allem kleine Betriebe unter 5 Hektar, die die Stalltür für immer zusperren.

Das Weichen der Kleinen bedingt das Wachsen der Großen, wodurch es zu Landkonzentration kommt. Phänomene wie Landgrabbing gibt es nicht nur in Ländern des globalen Süden, sondern spielt sich auch innerhalb Österreichs und unter massiver Beteiligung österreichischer Investoren in europäischen Nachbarländern ab. Die Spekulation mit Land treibt die Bodenpreise in die Höhe. Das erschwert die Bedingungen für NeueinsteigerInnen, einen Betrieb aufzubauen und für kleine Betriebe, ihre Pachtflächen zu behalten und Investitionen zu tätigen. In ganz Österreich sprießen Initiativen aus dem Boden, die nach Lösungen suchen, um den Zugang zu Landwirtschaft und Wohnraum zugänglich zu halten. Zum Beispiel NEL, HabiTAT und Bodenfreiheit.

RASENNA ist eine von Vielen! Im Herbst soll es eine weitere Veranstaltung zu diesen Themen geben. Haltet euch auf dem Laufenden, mischt euch ein und macht mit!