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Wir beschäftigen uns mit anderen Eigentumsformen. Wir sind überzeugt, dass eine Trennung von Eigentum an Grund und Boden und dessen Nutzung die Lösung ist, um Land aus der Spekulation zu befreien.

Warum? Weil wir die sozial verträgliche und ökologisch achtsame Nutzung von Grund und Boden absichern wollen. Damit Zugang zu Land wieder möglich wird und NutzerInnengruppen, die sorgsam mit Land umgehen und es pflegen, Land unter gesicherten Rahmenbedingungen dauerhaft nutzen können.

Oder Gemeinschaften in der Stadt vor den Gentrifizierungs- und somit Vertreibungsprozessen bewahrt werden können. Denn Gemeinschaften strahlen auf ihr Grätzl aus, verbessern die Nachbarschaft und machen das Leben in der Stadt lebenswert. Sodass der Wunsch nach dem Eigenheim im Grünen durch die vielen Vorteile der Gemeinschaft und dem Leben in der Stadt diesen obsolet machen. Weniger (Auto-)Mobilität und weniger Zersiedelung nimmt den Druck vom Land.

Wie machen wir das? Wir sichern umfassende Rechte für die NutzerInnengemeinschaft – wie möglichst große Autonomie, aber keine Veräußerungsmöglichkeit für das Grundstück. Wer kann an Stelle der NutzerInnengemeinschaft die Eigentümerschaft übernehmen? Hier bietet sich die Stiftung an. Da sie die einzige Rechtsform ist, die keinen Eigentümer hat, sondern einer Idee – ihrem Gründungszweck – verpflichtet ist.

Stiftungen waren und sind in Europa, vor allem in Umbruchzeiten wie wir sie gerade (wieder) erleben, ein sehr gutes Instrument. Länder wie Italien, Frankreich und Spanien kennen nur gemeinnützige Stiftungen und setzen diese zum Gemeinwohl, somit für alle, ein. Die Abwandlung zum steuerschonenden Modell in Form der Privatstiftung findet sich nur im deutschsprachigen Raum. Und ist Grund dafür, dass hierzulande oft zwei Reaktionen folgen, wenn das Wort Stiftung fällt. Die negative: Aja Privatstiftungen, das Steuerschonmodell in Österreich. Oder die interessierte: ah eine Stiftung, eine Stiftung hat doch viel Vermögen.

Wir haben (noch) keine Stiftung und auch kein Vermögen. Wir wollen die Rechtsform der Stiftung als Instrument einsetzen. Daran arbeiten wir. Wir wollen Sinn stiften. Helft uns dabei und verschenkt Sinn. Verschenkt eine Fördermitgliedschaft für 2017!

Wie funktioniert es?

  1. E-Mail an info@rasenna.at
  2. Überweisung
  3. digitale Mitgliedschaftskarte kommt vorab per E-Mail (und richtige kommt per Post nach.)